Sunday, January 13, 2008

Großbritannien öffnet seine Ufo-Archive - Teil 1

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Eigentlich war es ein Flug wie jeder andere. Keine Turbulenzen, keine betrunkenen Fahrgäste, nichts Besonderes. Bis plötzlich ein helles, gelbes Objekt vor dem Flieger auftauchte. "Wie eine leicht geneigte CD" habe es ausgesehen, erzählen Pilot und Passagiere später dem britischen Geheimdienst und wollen nicht ausschließen, dass es sich bei der Erscheinung um ein außerirdisches Raumschiff gehandelt hat.

Tausende dieser angeblichen Ufo-Sichtungen zeichnete das Londoner Verteidigungsministerium in Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten in den vergangenen 40 Jahren auf. Jahrelang lagerten die Akten in den Kellern des Ministeriums, jetzt will die britische Regierung sie erstmals veröffentlichen. Eine nach der anderen sollen die Akten an das Nationalarchiv übergeben werden.

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Charles HALT, Col. USAF Ret. -
Bentwaters U.K. - Britain’s Roswell





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Damit erfahren die Briten erstmals, was ihre Regierenden über die Besuche ETs und seiner Freunde im Vereinigten Königreich wirklich wussten; und was sie der Bevölkerung an Informationen über grüne oder graue Männchen und ihre diversen wundersamen, unidentifizierten Flugobjekte seit 1967 vorenthielten.

So lange nämlich schon war die Spezialabteilung DI55 des Ministeriums mit der Aufzeichnung und Auswertung von Ufo-Meldungen beschäftigt. Mehr als 7000 Fälle hat das Expertenteam in dieser Zeit in enger Kooperation mit den Geheimdiensten des Landes untersucht - praktisch alle Sichtungen, die den Behörden gemeldet wurden. Darunter finden sich so legendäre Fälle wie eine angebliche Ufo-Landung 1980 im Wald von Rendlesham, im südenglischen Suffolk, bei der auch radioaktive Strahlung freigesetzt worden sein soll.

Drei Jahre zuvor schon, 1977, hatte nach einem Bericht des Londoner Observer die Besatzung eines Vulcan-Bombers der Royal Air Force auf dem Rückflug von einer Militärübung über dem Golf von Biskaya sich von einer leuchtenden Untertasse verfolgt gesehen. Das in Orange und Grün getauchte Objekt wurde vom Radar des Bombers als "langer Schatten" verzeichnet. Pilot, Kopilot und Navigator der Vulcan berichteten dem Ministerium noch am selben Tag, sie seien "nicht in der Lage, eine logische Erklärung für die Erscheinung zu liefern".

Etwas nüchterner scheinen die Urteile der ministeriellen Fachleute der Abteilung DI55 auszufallen, die sich all die Jahre über mit Berichten wie diesem beschäftigten. Mit dem Enthüllungs-Beschluss wolle man einfach dem hartnäckigen Verdacht entgegen treten, der Staat verheimliche dem Volk Begegnungene mit Außerirdischen, meinen die Beamten.

Schon im vorigen Jahr hatte das Ministerium einen Bericht veröffentlicht, demzufolge sich UFOs häufig als Naturphänomene, als "Erdlichter" oder elektrisch aufgeladene Plasmawolken, erklären lassen. Auch geheime militärische Aktivitäten sind für UFO-Erscheinungen verantwortlich gemacht worden.

All denen aber, die fest davon überzeugt sind, dass mehr an der Sache ist, als die Regierung je zugeben würde, bietet auch die Öffnung der Archive keinen Beweis fürs Gegenteil. In Wirklichkeit, hört man schon UFO-Fans im Königreich sagen, werde das Verteidigungsministerium sicher nur harmlose Akten veröffentlichen und heikle Dokumente weiter zurück halten.

"Es spielt keine Rolle, wie viel Material die Behörden zur Verfügung stellen", meint der Sheffielder Uni-Dozent und UFO-Experte David Clarke. "Wer glauben will, dass es eine Verschwörung zur Verheimlichung Außerirdischer gibt, wird sich nie mit etwas anderem zufrieden geben."

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Geheimdienst gewährt Einblick in UFO-Akten




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Gering ist das Potenzial der Gläubigen auf der Insel jedenfalls nicht. Nach letzten verfügbaren Umfragen sind jeder dritte Brite und jede vierte Britin davon überzeugt, dass Außerirdische der Erde schon mal einen Besuch abgestattet haben.


PETER NONNENMACHER
10. Januar 2008
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Großbritannien öffnet seine Ufo-Archive - 2. Teil

Geheime UFO-Akten: Pilot bricht Schweigepflicht

Seit über fünfzig Jahren sammelt das britische Verteidigungsministerium alle Mitteilungen und Berichte über unidentifizierte Flugobjekte. Einige der Berichte hat die Behörde jetzt wieder veröffentlicht, darunter die Aussage eines US-Air-Force-Piloten, der Jahrzehnte lang schweigen musste. Eine andere UFO-Sichtung erschreckte im ersten Moment einen Piloten beim Anflug auf London und mehrere Tornados der Royal Air Force wurden bei einem Überschallflug über Holland von einem UFO überholt. Alle sechs RAF-Piloten sahen das UFO an sich vorbeifliegen!

Link - Teil 2:
http://geheime-ufo-akten.blogspot.com/